Meine gegenwärtige fotografische Arbeit setzt sich primär kritisch mit der Thematik anthropologischer Veränderungen auseinander – Marx schreibt diesbezüglich vom systembedingten »Metabolischen Riss«. Meine Aufmerksamkeit gilt der räumlichen Dramaturgie aus Bebautem und Unbebautem, Entschwindendem und gerade Entstehendem – letztlich den Beziehungen, die daraus erfolgen.
Ich orientiere mich an einer reduzierten und zurückhaltenden Bildsprache, einer die sich mit stringent objektiver Fixierung, von Form und Struktur auseinandersetzt. Im Vordergrund steht die vom Menschen veränderte Landschaft/Umwelt – ganz im Gegensatz zu einer idealisierten und tradierten landschaftsfotografischen Vorstellung der »unberührten« Natur. Ich Versuche mit den Mitteln der Fotografie, eine Resonanzbeziehung zur historischen/zeitlichen Dimension der Motivinhalte herzustellen und in einen gegenwärtigen Kontext zu überführen.
Die frühen Arbeiten in Schwarzweiß folgen noch verstärkt dem klassischen, eher dokumentierenden, fotografischen Stil. In formaler Hinsicht wird die spätere Entwicklung bereits deutlich erkennbar.
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