Gaston Isoz

Fotografische Arbeiten

Meine gegenwärtige fotografische Arbeit setzt sich pri­mär kritisch mit der Thema­tik an­thro­po­logi­scher Ver­ände­rungen aus­einan­der – Marx schreibt diesbezüglich vom systembedingten »Metabolischen Riss«. Meine Auf­merk­sam­keit gilt der räum­lichen Drama­tur­gie aus Bebau­tem und Un­be­bau­tem, Ent­schwinden­dem und gerade Ent­stehen­dem – letzt­lich den Be­zie­hungen, die da­raus er­fol­gen.
 Ich orientiere mich an einer reduzierten und zu­rück­halten­den Bild­sprache, einer die sich mit strin­gent objek­tiver Fixie­rung, von Form und Struktur aus­ein­ander­setzt. Im Vor­der­grund steht die vom Men­schen ver­än­derte Land­schaft/Um­welt – ganz im Gegen­satz zu einer ideali­sierten und tra­dier­ten land­schaftsfoto­grafischen Vor­stel­lung der »unbe­rühr­ten« Natur. Ich Ver­suche mit den Mit­teln der Foto­grafie, eine Reso­nanz­be­zie­hung zur histo­rischen/zeit­lichen Dimen­sion der Motiv­inhalte her­zu­stel­len und in einen gegenwärtigen Kontext zu über­füh­ren.
 Die frü­hen Arbei­ten in Schwarz­weiß fol­gen noch ver­stärkt dem klassi­schen, eher doku­mentie­renden, foto­grafi­schen Stil. In for­ma­ler Hin­sicht wird die spätere Ent­wick­lung bereits deut­lich er­kenn­bar.

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